Kurze Antwort
Es hängt an drei Punkten, und keiner davon ist ein Werbeversprechen: wie lange die Datei gespeichert bleibt, ob ihr Inhalt zum Training von Modellen genutzt wird und wer sie erreichen kann, solange sie existiert. Diese drei Fragen gehören an jeden Übersetzungsdienst, und die Antworten stehen in der Datenschutzerklärung, nicht in den FAQ.
Die drei Fragen an jeden Online-Übersetzer
| Frage | Warum sie zählt | Belin Doc |
|---|---|---|
| Wie lange wird die Datei gespeichert? | Die Speicherdauer ist das Zeitfenster des Risikos | Hochgeladene Dateien und Ergebnisse werden binnen 24 Stunden nach der Verarbeitung gelöscht |
| Wird mein Inhalt zum Training genutzt? | Training bedeutet, der Inhalt überlebt den Auftrag | Nein — Dokumentinhalte werden nicht zum Training von KI-Modellen verwendet |
| Wer kann in der Zwischenzeit darauf zugreifen? | Öffentliche Links lecken noch lange, nachdem man sie vergessen hat | HTTPS bei der Übertragung; Dateien werden über zeitlich begrenzte, vorsignierte URLs ausgeliefert, nie über öffentliche Links |
Alle drei Punkte stehen in der Datenschutzerklärung. Prüfen Sie bei jedem Dienst die Erklärung, nicht die Startseite.
Was wie lange aufbewahrt wird
- Hochgeladene Dateien und Übersetzungsergebnisse — Löschung binnen 24 Stunden nach der Verarbeitung
- Protokolldaten (IP, Zugriffslogs) — bis zu 90 Tage
- Kontodaten — für die Lebensdauer des Kontos, plus 30 Tage nach Löschung
- Abrechnungsunterlagen — 5 Jahre, aufgrund handels- und steuerrechtlicher Aufbewahrungspflichten
Was Sie selbst tun können
- Laden Sie nur die Seiten hoch, die übersetzt werden müssen: Datei teilen und den Anhang weglassen
- Entfernen Sie Unterschriftenseiten, personenbezogene Daten und Preise, die nicht zum Auftrag gehören
- Arbeiten Sie im Team mit Konten statt als Gast, damit der Übersetzungsverlauf zuordenbar bleibt — siehe Organisationskonten
Wenn die Antwort lautet: nicht hochladen
Manche Dokumente dürfen die eigene Infrastruktur überhaupt nicht verlassen. Keine Aufbewahrungsfrist löst das, denn die Einschränkung betrifft die Übertragung, nicht die Speicherung. Genau dafür gibt es den privaten Betrieb: Übersetzung im eigenen Netzwerk, auf eigenem Speicher, mit prüfbarem Ablauf.
Weiterführend
Fazit
„Ist das sicher“ sind in Wahrheit drei Fragen: Speicherung, Training, Zugriff. Bei Belin Doc lauten die Antworten: Löschung binnen 24 Stunden, kein Training, Zugriff nur über zeitlich begrenzte Links. Und wenn eine Datei das Netzwerk gar nicht verlassen darf, hilft keine Aufbewahrungsfrist — dann ist es ein Fall für den privaten Betrieb.